Di
13
Okt
2009
Wissenschaft und Spiritualität
Folgenden Artikel habe ich im Internet gefunden.
Teile stelle ich in diesem Blog. Den Original Link ebenfalls:
Titel: Kongress: Psychologie & Spiritualität
Link: http://www.sbg.ac.at/psy/events/psykongress/kongress.htm
Auszug:
„Wenn Seele zu Bewusstsein kommt…“
Alfons Reiter
„Wenn Seele zu Bewusstsein kommt: Die Wissenschaft entdeckt die Spiritualität – und gewinnt ein neues Bild von Mensch, Welt und Gott.“ So die Headline des Kommentars zum Kongress „Psychologie und
Spi-ritualität“ (27.-30.9. 2007) im Publik Forum von Christoph Quarch. Er spricht die Besonderheit des Gegenstandes „Spiritualität“ an: Eine konsequente Beschäftigung mit Spiritualität eröffnet
uns ein neues Bild zu Mensch, Welt und Gott; - dies je nach Perspektiven, Paradigma und Bewusst-einsentwicklung des Forschers.
Im Streben der Seele zu Bewusstsein zu kommen, zwingt sie die Wissenschaften, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Sie wird für die Wissenschaftler selbst zur Gretchenfrage, wie weit sie sich in
eine Bewusstseinsentwicklung eingelassen haben. Davon hängt es ab, wiesehr sie den Gegenstand Spiritualität durchdringen. Wir haben nicht nur Bewusstsein. Es ist uns zur Transformation
aufgegeben. Oder anders: Es ist uns „Seele leben“ aufgegeben. Die Seele will im Menschsein seine Vollgestalt entfalten. Auf dem Weg dazu werden die Potentiale unseres Bewusstseins freigelegt, in
denen die Seele zu Bewusstsein kommt.
Die akademische Psychologie hat durch ihr naturwissenschaftliches Erkenntnisideal die Seele als Gegenstand verloren. Er kommt in die Psychologie zurück. In empirischen Studien werden Auswirkungen
religiöser bzw. spiritueller Einstellungen auf verschiedene Lebensbereiche untersucht (Bucher, Utsch). Diese Forschung hilft, das Bild vom Menschen wieder in der akademischen Psychologie zu
erweitern. Sie ist aber - noch - nicht so weit, spirituelle Phänomene als Ausdruck einer essentiellen geistigen Dimension unseres Bewusstseins zu verstehen und diese adäquat zu erforschen.
Außergewöhnliche Bewusstseinszustände, wie sie uns in Nahtoderfahrungen (Elsaesser-Valarino, Permanschlager) in Sterbeprozessen (Renz, Mehnert) in Transformationen des Bewusstseins in der
Psychotherapie (Reiter, Walch, Bösch) entgegentreten, fordern eine psychologische Erforschung des Bewusstseins. Eine solche Forschung wird bislang noch außerhalb der akademischen Psychologie in
der Transpersonalen Psychologie (van Quekelberghe, Wirtz, Belschner) geleistet.
Wissen dazu steht uns in den alten Bewusstseinstraditionen, der Weisheitsliteratur, in östlichen Erlösungslehren und der Mystik (Eurich, Müller, Schönherr) bereit. Die Erkenntnisse daraus sind zu
nutzen (Schneider, Horn).
Ermutigt dies zu tun, werden wir heute von der Quantenphysik bzw. der Quanteninformationstheorie. Hier stehen wir – so Görnitz & Görnitz (im Band) – vor einer neuen Sicht auf Welt und Geist. Die Erkenntnisse reichen über die Naturwissenschaften hinaus. Unter Spiritualität wird die Wahrnehmung der Wirklichkeit als Einheit und das Anerkennen des Geistigen als Realität verstanden. Allem ist eine Ur-Information (Protyposis) zugrunde gelegt, die ihren Inhalt auszuformen strebt. „Wenn Information bedeutungsvoll und zu Selbsterkenntnis fähig wird, dann hat sie das Bestreben, schließlich noch darüber hinaus zu gelangen, möglicherweise zur Erkenntnis des Göttlichen.“ (Görnitz & Görnitz, 2008, 87). Die Protyposis – auch als „Seele“ in allem zu begreifen – drängt über die Potentialitäten unseres Bewusstseins sich im Menschsein sinnenhaft zu erfahren und zu erkennen.
Spiritualität braucht eine interdisziplinäre Forschung. Einer „Psychologie des Bewusstseins“ käme dabei eine bevorzugte Stellung zu. Der Anspruch dabei ist groß: Es ist u.a. die Mächtigkeit unseres Bewusstseins im Lichte der Quantenphysik zu erforschen. Im Weiteren sind die Erkenntnisse der Bewusstseinstraditionen und Mystik zu nützen, um die Entwicklungsdynamik und die Phänomene und bei Be-wusstseinstransformationen zu verstehen. Nicht zuletzt sollte ergründet werden, wie „maximale Selbsterkenntnis“ (bei Bewusstseinstransformationen) und „maximale Glückseligkeit“ (van Quekelberghe, 2005, 18) in Zusammenhang stehen. Die Erkenntnisse daraus sind für eine psychologische Anthropologie und eine entsprechende Psychotherapie umzusetzen.
Die im Text angeführten Autoren beziehen sich auf deren Artikeln in diesem Band.
--- ENDE des Auszugs ---
Liebe Grüße aus Kuffern!
Maria Schlömicher
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1 Kommentar
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#1
Notbetten im Gang in den Krankenhäusern, Warteschlange bis auf die Strasse hinaus am Wochenende bei den Notdiensten, so ist derzeit die Situation im Gesundheitswesen. auch andere Bereiche, wie Apotheken und Optiker sind ausgelastet. Viele Arztpraxen und Krankenhäuser nehmen derzeit kaum noch Kassenpatienten auf. Die Praxen und Kliniken gehen dabei sehr nach dem Geld, obschon gerade ja auch die, die viel Geld haben, eventuell auch viel von anderen holen. In heutiger Zeit Eigentum zu haben ist nicht nur Glück, vielleicht sind auch teilweise unsaubere Geschäfte dabei, wie Handel mit Drogen, und Ausbeutung von anderen. Die Kassenärztliche Vereinigung gibt als Grund für überfüllte Praxen und Misständen in Krankenhäusern eine Form von falscher CDU/CSU Politik an, die ihrer Ansicht nach immer mehr krank machen würde. Einige der Ärzteschaft, wie auch das Klinikpersonal sind konkret gegen die CDU/CSU.
Vieles wird in der Behandlung auch aufgrund unterschiedlicher Krankenversicherungen anders behandelt. So erhält der eine Patient eine gute Behandlung, und andere wiederum gehen leer aus. Speziell auch mit Impfungen und der Behandlung der Zähne wird das unterschiedlich gehandhabt. Vieles im bereich der Behandlung der Zähne wird nicht übernommen. 