Gerta Fahrngruber

A-2840 Hochegg, Sonnwendgasse 8/2

Gerta Fahrengruber
Gerta Fahrngruber, geborene Ubl, am 22.08.1944 in Wien.
Aufgewachsen in Wien Liesing. Zurzeit Wohnhaft in einem Dorf am Waldrand, war in verschiedenen Berufen tätig in Wien, Niederösterreich und Salzburg. Sie beschäftigt sich mit Anthroposopie, Yoga, Zen-Meditation, Malen, Schreiben. (Kurzprosa, Lyrik, Mundart)

Sie hielt schon einige Lesungen und hat in Zeitschriften publiziert. Anthologien.
Sie stellte sich auch ehrenamtlich als Chrorleiterin und Malkursleiterin in einem Pensionistenwohnheim, zur Verfügung.
Kurse für LIMA Gedächtsnistrainig, Sterbe und Trauerbegleitung, hat Sie erfolgreich, wie immer, abgeschlossen.
Zwei Auslandsaufenthalte in buddhistischen Klöstern, Indien und Haweii, haben Sie sicher beeinflusst.

Zur Zeit lebt Gerta alleine, hat eine Tochter und zwei entzückende Enkelkinder.

Ein Ausspruch von Ihr:

Menschen, die friedvolle Gedanken austauschen,
hinterlassen Lichtspuren in dieser Welt
der Verschiedenartigkeiten ....

Gerta Fahrengruber freut sich auf einen Gedankenaustausch per E-Mail gertaf@aon.at
a p h o r i s m e n
von gerta fahrngruber
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das leben lohnt sich
da sich das leben unserer vorfahren gelohnt hat
 
sehe deine gedanken an wie deine geliebten kinder
gehe behutsam mit ihnen um
 
mit allem im bewußtsein können wir leben
mit allem im herzen aber voll liebe
 
stark sind wir menschen im wollen
ach, könnten wir auch so stark im lieben sein
 
sei vorsichtig wenn du liebst
du weißt nie wo der hass seinen schlupfwinkel hat
 
unsere seele ist ein garten,
der besonderer pflege bedarf
 
weit wird unser herz wenn wir mit offenen augen
durch den wald gehen
 
lasse das göttliche in dir atmen und handeln
 
der achtsame gebrauch der sinne
macht unsere größe aus
 
es ist gut wenn der kopf mit dem herzen denkt
 
klein ist nur deine anschauung
dein wesen ist in jeder dimension groß
 
mit der achtsamkeit, mit der du eine winzige blume ansiehst
schaue auf den segen, der überall ist
 
der sturm legt sich wieder auf dem großen meer
so leicht ist es nach der unrast
in die stille zurückzukehren
 
in der stille des waldes kann unser herz ausruhen
 
wer im wald mit den vögeln sing, hat ein frohes herz
 
höre auf die stimme des waldes
es lebt uralte weisheit darin
 
wenn die zeit kommt der langen dunkelheit
zünde ein licht an in deinem herz
 
keinen, auch nicht den dunkelsten teil meiner seele
möchte ich missen
denn ich bin ein ganzes
 
du bist das zentrum deines lebens, lebe im jetzt!
das gestern ist vorbei, das morgen hat noch nicht begonnen
 
suche nicht nach lösungen
du selbst bist die lösung in jedem augenblick deines tuns
 
lass die außenwelt sich in dir spiegeln
mit ihr bist du eins
mit ihr wirst du wachsen
 
marotten sind liebenswürdigkeiten
auf die wir gerne verzichten
 
ich lerne alles an mir lieben
damit ich alles an der welt lieben kann
 
die achtsamkeit ist die liebevolle hinwendung zur welt
 
fäuste schlagen und brechen
das herz liebt und verzeiht
 
alles was du liebend umarmst hat platz in deinem herzen
 
die gewaltigste macht ist die macht der liebe
 
das gebet des reinen herzens erreicht alle dimensionen
 
im körper geschieht alles wie im geist
wir tragen die kosmische ordnung in uns
 
der genius der nacht lehrt uns nachts das vergessen
 
ein gebet ist die danksagung an himmel und erde
 
ein tag, an dem wir nicht danken
ist wie ein tag ohne sonne
 
weisheit ist die erkenntnis
dass nach einem ziel wieder ein anfang ist
 
 
 

Ich  vererbe  künstlerbewerbe

 

Das blatt am spagat ist glatt wie spinat

Der fisch auf dem tisch ist nicht frisch

Kalt und geladen sind die arkaden

Warm im alkoven der ofen

Hornstein im schornstein

Versunken und trunken die halunken

Willst du mit dem fächer fächeln, musst du wie ein zecher lächeln

Das kind beginnt geschwind wie der wind

Viele spiele sind die ziele

Wart´ ich start´ den smart

Vergessene pflicht hat gewicht am gericht

Ich such´ im buch den fluch

Schmause die jause in der pause

Schmuse mit der frau in der bluse

Flirt´ mit dem herrn im shirt

Hart auf seine art ist sein bart

Im gesicht spricht verzicht

Die stumme ist immer die dumme

Er protzt und glotzt und schmarotzt

Kurz der schurz, das herz voll schmerz

Hinter der stirn in der birn ist das hirn

Gefühle in der kühlen mühle

Unter der decke die kecke zecke

Meister lampe auf der rampe liegt am ohr wie zuvor

Der falott hat den spott

Im sturm hat der wurm an zurn

Zuviel steht am spiel

Die sprach´ von der katz ist wie im sprachschatz ein satz

 

Al l e,   a l l e

 

Alle meine banken bieten sicherheit ohne schranken

Ich schließe und öffne jedes fach

Und wenn nichts drinnen ist, schlage ich krach

 

Alle meine schränke sind wie ich gerne denke

Nur voller gold und edelstein

Doch öffne ich die türen, kann es sein, dass ich wein´

 

Wie liebe ich mein vermögen – wer mag das nicht mögen

Die erben stehen schlange und warten auf mein testament schon lange

 

Alle meine häuser verdiente ich mir schwer

Erst wollt´ ich sie vermieten, doch keiner wollt´ was bieten

Dann wollt´ ich sie verkaufen, jetzt werde ich sie versaufen

 

Das geld für meine steuer verdiene ich mir teuer

Doch will ich was von vater staat, sagt er, dass er kein geld mehr hat

 

Alle meine brüder sind blau – das immer wieder

Wenn ich sage „aufstehen!“ in der früh, gehen sie statt in die arbeit in die knie

 

Alle meine damen mein geld sie weg mir nahmen

Und jetzt ich tor bin arm wie nie zuvor

Und die moral von der geschicht

Trau der verführung schöner damen nicht

 

Alle meine freunde sind mir ein lebtag nachgelaufen

Nur einer hat es geschafft mir einen ehering zu kaufen

 

Alle meine freunde beschützen mich ein leben lang

Täten sie das nicht so wäre mir im leben bang

 

Alle meine hengste sind mir verwandt aufs engste

Im pferdestall bin ich zuhaus, mein wiehern hält sonst keiner aus

 

Ich trage hemden von gloriette und benetton

Auch pelze von dior

Und platzt mir mal der kragen

Ziehe ich das fell mir übers ohr

 

Alle meine hemden sind nicht nur von lemden

Doch von seidensticker eben

Denn wer angibt, der hat mehr vom leben

 

Alle meine männer sind genies und könner

Soviel gescheitheit hier im haus

Ich nimm´ als einzige frau reißaus

 

Alle meine motorräder, nein, die hat nicht jeder

Brause ich durch österreich und wien

Rufen alle: „schau, der wilde auf seiner maschin´!“

 

Alle meine radln, die habe ich gern und auch die madln

Schaue ich einer nach mit schönen wadln

Reiß ich einen stern, fall in den bach und schrei: „au weh, mein radl!“

 

All die automobile, sie zu besitzen, waren meine schönsten ziele

Doch leider nur ein traum

Ich hatte ein goggomobil, das erschlug ein baum

Zum glück saß ich nicht drin, sonst wäre ich hin

 

Menschen  i m   t i e r r e i c h

 

die wachsame eule in der portierloge sieht alles

dem stillen vogel platzt der kragen

das schweinchen ist heute in das fettnäpfchen getreten

die rabenmutter macht einen kurs in erziehungslehre

die müde mücke geht die wände hoch

das turtelpärchen bricht einen streit vom zaun

die giraffe meint: rutsch´ mir den hals hinunter

die lahme ente macht ein fitnesstraining

ein dickhäuter kann gut auf der faulen haut liegen

zum glück kann die falsche katze nicht leute ausrichten

die dumme gans weiss nicht wann sie ihren schnabel halten soll

die stelzenkrähe belegt einen kurs in nordic walking

das pferd mit der langen mähne hat einen kurzen verstand

die flinke maus will auf allen kirtagen zugleich tanzen

das stinktier duftet, heute gab es ein sonderangebot bei dm

der pavian macht reklame für cosy

das chamäleon wechselt die farbe rascher als männer ihre hemden

    und frauen ihre frisur

das tigerauge schaut einer frau ins decoleté

die böse schlange kann ihre zunge nicht im maul halten und sagt:

das ist ja zum aus der haut fahren

der tanzbär geht mit pantoffeln aufs eis tanzen

der vogel strauss macht keine gute politik

so dumm wie ein mensch kann ein esel niemals sein

die freche maus raschelt im kino mit käsechips

der bauer sagt zum senn: deine faulheit geht auf keine kuhhaut

ein liebesbrief mit dem gänsekiel geschrieben heisst:

     du dumme gans, ich liebe dich

der jagdhund hat auf der jagd sein herz verloren

     jetzt liegt er mit herzinfarkt im spital

das taubenpaar turtelt und wenn sie nicht gestorben sind,

     turteln sie noch heute

der klapperstorch weiss manchmal nicht, wann er seinen schnabel halten soll

der hase sagt zum esel: du hast die klugheit nicht mit dem löffen gegessen

     der esel antwortet: was du auch sagst, du sagst es ja nur durch die blume

auch jeder unsinn hat einmal ein ende

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