Wunder:
Als Wunder gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas „Erstaunliches" und „Außergewöhnliches"
Im engeren Sinn versteht man darunter ein Ereignis in Raum und Zeit, das menschlicher Vernunft und Erfahrung und den Gesetzlichkeiten von Natur und Geschichte scheinbar oder wirklich widerspricht.
Ob ein Ereignis oder eine Sache wunderbare Züge trägt, ist der Meinung des Betrachters überlassen. In bestimmten Situationen glauben Augen- und Ohrenzeugen, sie hätten etwas Unfassbares erlebt oder gesehen. Oft werden die Wunderberichte weiter erzählt, um eine ganz bestimmte Sicht der Dinge bei anderen Menschen zu bewirken.
Der Begriff des vom Sich-Wundern abgeleiteten Wunders stammt aus der vom Hellenismus geprägten Antike. Er bezog sich vor allem auf erstaunliche Beobachtungen in der Natur. Unerwartete, dem Augenschein widersprechende Ereignisse wurden auch als Paradoxe bezeichnet. Der Paradoxograf Phlegon von Tralles sammelte im 2. Jahrhundert alle möglichen ungewöhnlichen Erscheinungen, besonders bezogen auf Menschen: von der Missgeburt über die Geschlechtsumwandlung bis zur vorübergehenden Belebung eines Toten.
Forschungen von Andrew Newberg zeigen, dass eine Region des Gehirns vermutlich (auch) für Glaubenserfahrungen zuständig ist. Das kann bedeuten, dass es eine Fähigkeit des Menschen ist, sich über etwas zu wundern, um dann daraus Überlegungen abzuleiten, es handelte sich um (zum Beispiel) etwas Übernatürliches.
Noch genauer kann unterschieden werden: Vor der allgemeinen Anerkennung der Naturgesetze im Zuge der Aufklärung galt als Wunder, wenn ein Wesen (Menschen, Feen, Götter, usw) etwas vollbringt, was nicht in seine Zuständigkeit fällt. Nach der Aufklärung gilt als Wunder eine (scheinbare) Durchbrechung der Naturgesetze.
Die philosophische Metaphysik und die Theologie - besonders in der vom Christentum geprägten Geschichte Europas - sehen hinter solchen Ereignissen unter Umständen eine unbekannte und unsichtbare Ursache „höherer Ordnung", die auf das Wirken einer nicht den Naturgesetzen unterworfenen Macht verweist. Jedoch unterscheidet die Theologie selbst verschiedene Wunderbegriffe: Sie bezeichnet isolierte, punktuelle - tatsächliche oder scheinbare - Ausnahmen vom Kausalgesetz oft als „Mirakel" im Unterschied zu einem Wunder, in dem Gott zur Sprache kommt. Der Glaube an Mirakel und der Glaube an Gott sind für die meisten Theologen seit Reformation und Aufklärung zweierlei.
Der von einem geschlossenen, nur naturwissenschaftlich begründbaren Weltbild ausgehende Rationalismus und der nur von überprüfbarer Erfahrung ausgehende Empirismus bestreiten die Möglichkeit von Wundern grundsätzlich. Agnostizismus und Skeptizismus bestreiten die Erkennbarkeit „höherer" Ursachen, so dass sie Wundern und Wunderglauben keinerlei Relevanz für das Leben im Diesseits zubilligen. Der weltanschauliche Atheismus bekämpft den Wunderglauben als dem wahren Menschsein unangemessenen Aberglauben.
Etliche meiner Beschreibungen, oder Teile davon, sind Wikipedia
oder anderen Quellen entnommen. Ich habe diese Artikel verändert,
gekürzt, kombiniert oder erweitert um den Zusammenhang zur
Gesundheit, Pflege, Energetik/Energethik, energetischen Anwendungen,
Pranic Healing / Prana Heilung, Spiritualität, Esoterik oder Huna Vita herzustellen.
Um keine Urheberrechte zu verletzen, stelle ich die Artikel in ihrem ganzen Umfang,
mit allen Quellangaben,im PDF Format zur Verfügung.
„Pranic Healing – Prana Heilung - PDF Ablage“
Eine Auflistung finden Sie in meinem „Pranic Healing Wiki Lexikon“.
Pranic Healing Angebote. Siehe auch: Pranic Healing Infos, Startseite,
Pranic Healing Abgrenzung. Kontakt und AGB Maria Schloemicher.