PFLEGE

 

Die Emanzipation der Pflege von der Medizin   

In der Theorie wird längst akzeptiert, daß die Pflege nicht mehr die Hilfsdisziplin der Medizin, sondern ein eigenständiger und neben der Medizin gleichberechtigter Beruf ist. Das neue österreichische Gesundheits- und Krankenpflegegesetz von 1997 trägt dem Rechnung. Ausdrücklich wird den Krankenschwestern und -pflegern durch dieses Gesetz ein eigenverantwortlicher Tätigkeitsbereich zugewiesen, in dem sie unabhängig von ärztlichen Weisungen arbeiten.

Quelle:  http://science.orf.at

 

Pflegediagnosen

Durch Pflegediagnosen können individuelle Zustände von Patienten beschrieben werden. Sie können sich aus der jeweiligen Situation ergeben oder aus generellen Annahmen abgeleitet werden. Letzteres bedeutet, daß es durch Forschung gesicherte Pflegediagnosen bei verschiedenen Erkrankungen oder Pflegephänomenen gibt. Dieses hat den Vorteil, daß eine Pflegeperson in konkreten Praxissituationen auf generalisiertes Wissen zurückgreifen kann und die Verifikation identifizierter Pflegediagnosen an der realen Situation vornimmt. Der Unterschied der Pflegediagnose zu der medizinischen Diagnose ergibt sich aus dem jeweiligen Prioritätsbereich, gleichwohl können in manchen Situationen Ähnlichkeiten bestehen.

Diese ergeben sich aus der Datenerhebungsgrundlage oder durch die Überschneidung von Behandlungszielen.

Quelle: GuKG und http://www.pflegenetz.at

 

Definition von professioneller Pflege:

- die Unterstützung und Begleitung von Menschen aller Altersgruppen, die Ihre Lebensaktivitäten nicht mehr oder nur in eingeschränkten Maß dauernd oder zeitlich befristet realisieren können (d.h. sich selbst pflegen)

- Die selbständige Durchführung und die Mitwirkung an präventiven, diagnostischen, therapeutischen und rehabilitativen Maßnahmen

- Die Beratung, Begleitung und Ausbildung von BürgerInnen, die ihre eigene Gesundheit oder Selbstpflegefähigkeit verbessern oder Pflegebedürftige begleiten bzw. sich darauf vorbereiten wollen.

 

Mensch im Mittelpunkt

Die Pflege teilt mit der Medizin die Anlässe ihres Handelns (wenn auch keineswegs immer), ist jedoch nicht wie die Medizin auf "cure" (auf Heilung, d.h. Diagnose und Therapie von Krankheit) gerichtet, sondern auf "care" (auf die Förderung und Erhaltung von Gesundheit). Sie rückt nicht so sehr die Krankheit eines Menschen in den Mittelpunkt; ihr zentrales Interesse gilt vielmehr dem Kranksein.

 

Quelle: Universität Wien http://www.dieuniversitaet-online.at

von V.-Prof. Dr. Hanna Mayer hat seit Oktober 2007 die Professur für Pflegewissenschaft (auf zwei Jahre befristet) an der Fakultät für Sozialwissenschaften inne.

 

Etliche meiner Beschreibungen, oder Teile davon, sind Wikipedia

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Gesundheit, Pflege, Energetik/Energethik, energetischen Anwendungen, 

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